Der Geist ist nicht wie ein Gefäß, das gefüllt werden soll, sondern wie Holz, das entzündet werden will.

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Konzept

Unserer Arbeit liegt ein ganzheitlicher Ansatz zu Grunde, der den Entwicklungsbedürfnissen von Kindern und Jugendlichen im Alter von drei bis etwa sechzehn Jahren Rechnung trägt. Eingeflossen sind darin klassische reformpädagogische Ziele (entdeckendes Lernen, Selbsttätigkeit des Kindes) aber auch neuere Ansätze (Nicht-Direktivität, Konstruktivismus) sowie aktuelle Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie und Hirnforschung.

Wesentlich für dieses Konzept sind drei Grundannahmen:

  • Der Mensch ist ein Beziehungswesen

  • Entwicklung geschieht von innen heraus

  • Entwicklungs- und Lernprozesse brauchen eine entspannte und vorbereitete Umgebung

Wir haben Vertrauen in den Entwicklungsprozess jedes einzelnen Kindes. So gehen wir davon aus, dass effektives und nachhaltiges Lernen am ehesten gelingt, wenn Menschen selbstgewählte Ziele und eigene Fragestellungen verfolgen. Deshalb bieten wir Kindern eine entspannte und vorbereitete Umgebung, in der sie selbständig aktiv sein können.

  • Wir haben Vertrauen in den Entwicklungsprozess jedes einzelnen Kindes.
  • Wir schaffen eine sorgfältig vorbereitete Umgebung, in der die Kinder eigenständige Entscheidungen treffen und vielfältige Erfahrungen machen können.
  • Wir sorgen für eine entspannte, von Achtsamkeit und Respekt geprägte Atmosphäre, in der lebendiges Lernen möglich ist.
  • Wir begleiten die Kinder nicht-direktiv. Das bedeutet, dass wir sie in ihrem Tun nicht bewerten, unterbrechen oder lenken, auch wenn wir zunächst den Grund und das Ziel ihres Tuns nicht kennen.
  • Wir haben uns inspirieren lassen von der Arbeit von Rebeca und Mauricio Wild, Emmi Pikler, Maria Montessori und anderen.
  • Wir engagieren uns im Netzwerk der Aktiven Schulen Deutschland und sind Mitglied im Bundesverband der Freien Alternativschulen e.V. und in der LandesArbeitsGemeinschaft Freie Kinderarbeit Hessen e.V.